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Großeinsatz: Güterwaggons mit Elektroautos in Brand

vor 5 Tagen
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 4 Tagen

Am Dienstagabend wurden wir gemeinsam mit der FF Schwechat um 17:32 Uhr zu einem Fahrzeugbrand auf der Bahnstrecke beim Zentralverschiebebahnhof Kledering alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine weithin sichtbare Rauchsäule zu erkennen, die Alarmstufe wurde sofort auf B3 erhöht. Vor Ort standen mehrere umgestürzte Güterwaggons, beladen mit Elektroautos, in Brand.

Brandbekämpfung

Da die Einsatzstelle in unserem Einsatzgebiet liegt, übernahm unser Kommandant OBI Christoph Schwaighofer die Einsatzleitung. Laufende Explosionen der Fahrzeugakkus erschwerten die Löscharbeiten. Die Oberleitung wurde abgeschaltet und geerdet, mehrere Atemschutztrupps gingen mit Schaumrohren vor. Die größte Herausforderung war der hohe Löschwasserbedarf an der exponierten Einsatzstelle. Versorgt wurde über die Tanklöschfahrzeuge der Schwechater Feuerwehren und der BTF Brauerei Schwechat sowie über das Flugfeldlöschfahrzeug der BTF Flughafen Wien. Ein Kesselwaggon der ÖBB mit 15.000 Litern Wasser stand zur Absicherung bereit. Nach rund eineinhalb Stunden, um 19:10 Uhr, war der Brand gelöscht.

Lagebild, Umweltschutz und Dekontamination

Nach dem Löschen verschafften zwei Drohnen der FF Himberg der Einsatzleitung ein Lagebild aus der Luft. Mit Wärmebildkameras wurde nach weiteren Brandherden gesucht, insgesamt wurden 26 Fahrzeuge erfasst. Bereits während der Löscharbeiten wurde der Schadstoffberatungsdienst beigezogen, der Dekontaminationszug der FF Möllersdorf führte Messungen durch. Die Wasserrechtsbehörde der BH Bruck an der Leitha und die Gewässeraufsicht waren vor Ort, alle Maßnahmen wurden mit ihnen und der ÖBB-Einsatzleitung abgestimmt. Die eingesetzte Mannschaft wurde noch an der Einsatzstelle dekontaminiert.


Bergung

Mit dem Kran der FF Mödling und Wechselladefahrzeugen mehrerer Feuerwehren wurden sechs Fahrzeuge geborgen und in Mulden zum Umweltschutzgleis des Zentralverschiebebahnhofs gebracht. Unsere Mannschaft sicherte dabei die Südwestseite der Gleise ab und unterstützte bei den Anschlagmitteln. Um 23:33 Uhr war der Einsatz beendet, die Brandsicherheitswache übernahm die Betriebsfeuerwehr der ÖBB.

„Der hohe Löschwasserbedarf der brennenden Elektrofahrzeuge war an dieser exponierten Stelle die größte Herausforderung. Mit der Professionalität der Feuerwehren aus Schwechat und dem Umland hatten wir rasch alle nötigen Kräfte vor Ort und einen schnellen Löscherfolg. Das Wichtigste aber: Trotz der großen Schadenslage wurde niemand verletzt”, so Einsatzleiter OBI Christoph Schwaighofer.

Danke!

Wir bedanken uns bei allen 18 Feuerwehren mit über 180 Mitgliedern sowie bei Polizei, Rotem Kreuz, ÖBB und Behörden für die hervorragende Zusammenarbeit.

Im Einsatz: 

FF Schwechat-Kledering mit KLF, RLF, MTF und 15 Mitgliedern, FF Schwechat, FF Schwechat-Rannersdorf, FF Schwechat-Mannswörth, FF Leopoldsdorf, FF Himberg, FF Möllersdorf, FF Mödling, FF Lanzendorf, FF Mannersdorf, FF Brunn am Gebirge, FF Achau, FF Biedermannsdorf, FF Kottingbrunn, BTF Flughafen Wien, BTF Brauerei Schwechat, BTF ÖBB, Berufsfeuerwehr Wien, Schadstoffberatungsdienst, Polizei, Rotes Kreuz, ÖBB, BH Bruck an der Leitha, Gewässeraufsicht

📸 AFKDO Schwechat-Stadt | FF Leopoldsdorf | FF Himberg



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